HTC Desire

So Nu hab ich tatsächlich mal wieder ein Handy …
Kann ich jetzt noch nicht so viel zu sagen, werde mich aber demnächst dann ordentlich darüber auslassen. Der erste Eindruck ist durchweg positiv.

DNS

Seit einiger Zeit betreibe ich für meine Domains eigene DNS Server…
Meine Domain b9d.de hat drei DNS Server welche mit ipv4 und ipv6 glue Records bei der DENIC registriert sind. was man sich beispielsweise so angucken kann:

dig b9d.de @a.nic.de

Also sind meine Systeme jetzt nicht nur ipv6 aktiv sondern auch ohne ipv4 benützbar.

Sieve

Sieve ist eine Scriptsprache zur serverseitigen Filterung von E-Mails. Das heißt die Mails werden bereits beim eintreffen auf dem Mailserver in unterschiedliche IMAP-Ordner einsortiert. Ursprünglich wurde diese Technik für den Cyrus IMAPD entwickelt, wurde jedoch auch für andere Server implementiert.

Ich verwende z.b. Dovecot in Kombination mit Postfix. Um Sieve verwenden zu können muss der LDA vom Dovecot verwendet werden dazu muss in der Postfix Konfiguration die Zeile mailbox_command welche beispielsweise so aussehen kann:

mailbox_command = procmail -a “$EXTENSION” DEFAULT=$HOME/mails/

in:

mailbox_command = /usr/lib/dovecot/deliver

geändert  werden.
Nun muss noch in der Dovecot Konfiguration, welche üblicherweise unter /etc/dovecot/dovecot.conf zu finden ist Der LDA und Sieve aktiviert werden:

protocol lda {
# Address to use when sending rejection mails.
postmaster_address = postmaster@b9d.de
…
# Enabling Sieve plugin for server-side mail filtering
mail_plugins = cmusieve
}

Jetzt kann in der Datei ~/.dovecot.sieve ein Sievescript abgelegt werden nach dessen regeln Mails zukünftig gefiltert werden.

Eine einfürung in die grundlagen von Sieve bietet die Wikipedia. Ich verwende Sieve Hauptsächlich um mich vor einer Überschwemmung meines Posteingangs durch Mailinglisten zu schützen, indem ich diese jeweils in einen eigenen Ordner sortieren lasse.

vServer von Knallhart

SwitchportsIch miete nun seit gut einem Monat einen vServer von Knallhart und bin mit den Leistungen sehr zufrieden. Es gibt vier verschiedene Tarifmodelle; Von 265 MB Ram bis 1024 MB Ram, mit 5 GB bis 40 GB Speicherkapazität und von 4,99€ bis 39,99€ im Monat.

Ich habe mich für den “kleinsten” entschieden. Also den vServer.BASIC mit 256 MB Ram, 5 GB Festplattenkapazität und ohne Domain. Als Betriebssystem habe ich mich für Debian 5.0 mit LAMP entschieden. Nach einigen kleinen Anpassungen waren Apache, MySQL und PHP dann auch zu gebrauchen. Nun noch mal eben (an dieser Stelle nochmals Dank an Felix!) ein Mailsystem eingerichtet, und schon war das Ding benutzbar. Jetzt wollte ich meinen vServer nur noch mit OpenVPN in mein LAN zuhause bringen und fertig. Doch leider schlug die Initialisierung des TAP-Interfaces fehl, die nötigen Kernelmodule waren nicht geladen. Also flux eine Email an Knallhart geschrieben und 20 Minuten später konnte das TAP-Interface erstellt werden. Aber es nimmt noch keine Ende: Im Maillog war zu lesen das nicht genug Sockets frei sind um Emails zu empfangen, also noch eine Email an Knallhart geschrieben, und, ich weiß nicht mehr genau wie lange, aber unerwartet schnell, wurde meine Socketbegrenzung erhöht und mein Mailsystem tat seinen Dienst.

Ich bin dem Support von Knallhart sehr dankbar, bei anderen Hostern wird man da schnell zum nächst teureren Produkt oder kostenpflichtigen Upgrades weiterempfohlen.

Ganz allgemein kann ich Knallhart empfehlen, ich bin Kunde seit über einem Jahr, erst mit Webspace, nun auch noch mit einem vServer, und habe keinerlei Beanstandungen, ich habe nie bemerkt das irgendwie irgendwas offline war oder sonst nicht zu erreichen. Was vielleicht für den ein oder anderen auch ein Argument ist, ich meine irgendwo mal gelesen zu haben das Knallhart eine Tochter der “http.net Internet GmbH” ist.

OpenVPN

Wie Hamachi ist auch OpenVPN eine Softwarelösung zum erstellen eines virtuellen Netzwerks.

OpenVPN ist jedoch im Gegensatz zu Hamachi freie Software und auch im Betrieb unabhängig von kommerziellen Anbietern. Für OpenVPN ist es daher jedoch nötig selbst einen Server einzurichten und zu betreiben. Die Konfiguration von OpenVPN ist anspruchsvoller als die von Hamachi. Bietet gleichzeitig aber auch ungleich viel mehr Möglichkeiten welche es für einen professionellen Einsatz qualifizieren. Auch bietet eine sorgfältig eingerichtet und gewartete OpenVPN Installation vermutlich wesentlich mehr Sicherheit als Hamachi.

OpenVPN ist für ansruchsvollere Szenarios in jedem Fall die bessere Wahl bietet jedoch auch in einfachen Installationen signifikante Vorteile. Wer jedoch den aufwand einer OpenVPN installation scheut kann getrost Hamachi verwenden.

IPv6

Seit neustem bin ich dank SixXS mit IPv6 bewaffnet. Das “IPv6-Internet” ist aber noch ziemlich  tot.

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Endlich Lenny

Was lange währt wird endlich gut…

Mit leichter Verspätung war es Heute endlich so weit Debian 5.0 Lenny ist fertig. Ich abe alles was bei mir auf Debian-stable läuft schon umgestellt.

vServer IP-Adressen

Ich hab Heute gemerkt, dass ich auf meinem vServer neuerdings zwei IP-Adressen hab. Mal schauen was sich damit so lustiges machen lässt.

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