Monatsarchive: Juni 2009

Sieve

Sieve ist eine Scriptsprache zur serverseitigen Filterung von E-Mails. Das heißt die Mails werden bereits beim eintreffen auf dem Mailserver in unterschiedliche IMAP-Ordner einsortiert. Ursprünglich wurde diese Technik für den Cyrus IMAPD entwickelt, wurde jedoch auch für andere Server implementiert.

Ich verwende z.b. Dovecot in Kombination mit Postfix. Um Sieve verwenden zu können muss der LDA vom Dovecot verwendet werden dazu muss in der Postfix Konfiguration die Zeile mailbox_command welche beispielsweise so aussehen kann:

mailbox_command = procmail -a “$EXTENSION” DEFAULT=$HOME/mails/

in:

mailbox_command = /usr/lib/dovecot/deliver

geändert  werden.
Nun muss noch in der Dovecot Konfiguration, welche üblicherweise unter /etc/dovecot/dovecot.conf zu finden ist Der LDA und Sieve aktiviert werden:

protocol lda {
# Address to use when sending rejection mails.
postmaster_address = postmaster@b9d.de
…
# Enabling Sieve plugin for server-side mail filtering
mail_plugins = cmusieve
}

Jetzt kann in der Datei ~/.dovecot.sieve ein Sievescript abgelegt werden nach dessen regeln Mails zukünftig gefiltert werden.

Eine einfürung in die grundlagen von Sieve bietet die Wikipedia. Ich verwende Sieve Hauptsächlich um mich vor einer Überschwemmung meines Posteingangs durch Mailinglisten zu schützen, indem ich diese jeweils in einen eigenen Ordner sortieren lasse.



vServer von Knallhart

SwitchportsIch miete nun seit gut einem Monat einen vServer von Knallhart und bin mit den Leistungen sehr zufrieden. Es gibt vier verschiedene Tarifmodelle; Von 265 MB Ram bis 1024 MB Ram, mit 5 GB bis 40 GB Speicherkapazität und von 4,99€ bis 39,99€ im Monat.

Ich habe mich für den „kleinsten“ entschieden. Also den vServer.BASIC mit 256 MB Ram, 5 GB Festplattenkapazität und ohne Domain. Als Betriebssystem habe ich mich für Debian 5.0 mit LAMP entschieden. Nach einigen kleinen Anpassungen waren Apache, MySQL und PHP dann auch zu gebrauchen. Nun noch mal eben (an dieser Stelle nochmals Dank an Felix!) ein Mailsystem eingerichtet, und schon war das Ding benutzbar. Jetzt wollte ich meinen vServer nur noch mit OpenVPN in mein LAN zuhause bringen und fertig. Doch leider schlug die Initialisierung des TAP-Interfaces fehl, die nötigen Kernelmodule waren nicht geladen. Also flux eine Email an Knallhart geschrieben und 20 Minuten später konnte das TAP-Interface erstellt werden. Aber es nimmt noch keine Ende: Im Maillog war zu lesen das nicht genug Sockets frei sind um Emails zu empfangen, also noch eine Email an Knallhart geschrieben, und, ich weiß nicht mehr genau wie lange, aber unerwartet schnell, wurde meine Socketbegrenzung erhöht und mein Mailsystem tat seinen Dienst.

Ich bin dem Support von Knallhart sehr dankbar, bei anderen Hostern wird man da schnell zum nächst teureren Produkt oder kostenpflichtigen Upgrades weiterempfohlen.

Ganz allgemein kann ich Knallhart empfehlen, ich bin Kunde seit über einem Jahr, erst mit Webspace, nun auch noch mit einem vServer, und habe keinerlei Beanstandungen, ich habe nie bemerkt das irgendwie irgendwas offline war oder sonst nicht zu erreichen. Was vielleicht für den ein oder anderen auch ein Argument ist, ich meine irgendwo mal gelesen zu haben das Knallhart eine Tochter der „http.net Internet GmbH“ ist.



OpenVPN

Wie Hamachi ist auch OpenVPN eine Softwarelösung zum erstellen eines virtuellen Netzwerks.

OpenVPN ist jedoch im Gegensatz zu Hamachi freie Software und auch im Betrieb unabhängig von kommerziellen Anbietern. Für OpenVPN ist es daher jedoch nötig selbst einen Server einzurichten und zu betreiben. Die Konfiguration von OpenVPN ist anspruchsvoller als die von Hamachi. Bietet gleichzeitig aber auch ungleich viel mehr Möglichkeiten welche es für einen professionellen Einsatz qualifizieren. Auch bietet eine sorgfältig eingerichtet und gewartete OpenVPN Installation vermutlich wesentlich mehr Sicherheit als Hamachi.

OpenVPN ist für ansruchsvollere Szenarios in jedem Fall die bessere Wahl bietet jedoch auch in einfachen Installationen signifikante Vorteile. Wer jedoch den aufwand einer OpenVPN installation scheut kann getrost Hamachi verwenden.



Hamachi

Was ist Hamachi?
Hier eine kurze Beschreibung aus der Wikipedia:

Hamachi ist ein einfach zu konfigurierender, proprietärer VPN-Client mit einem integrierten Instant Messenger. Er ermöglicht, ein virtuelles LAN über das Internet zu erstellen. Programme, die sonst nur über lokale Netzwerke funktionieren, lassen sich so auch über das Internet nutzen, zum Beispiel Computerspiele oder Filesharing-Programme.

Wen die Funktionsweise weiter Interessiert dem sei der Artikel in Wikipedia dazu empfohlen.

Nun das wirklich spannende, ich habe mich mit ein paar Freunden schon mal vor ca. einem Jahr ausgiebig mit Hamachi beschäftigt. Leider waren wir nich in der Lage mit Hilfe von Hamachi ein voll funktionstüchtiges VPN zu errichten. Nun habe ich mich noch mal damit beschäftigt und einigen Ehrgeiz entwickelt endlich ein eigenes VPN mit Hilfe von Hamachi zu erstellen.
Und, oh Wunder, es sind zwischen meinen beiden Versuchen etliche neu Versionen released worden. Nach eine einfachen Installation unter Windows (XP), dem erstellen eines Virtuellen Netzwerkes und dem Hinzufügen von anderen Computern hatten wir ein funtionierendes VPN. Der einzige Hacken an der Sache ist, dass alle Firewalls deaktiviert werden müssen. Aus diesem Grund empfehle ich nur Freunde und/oder Bekannte in ein
Virtuelles Hamachi Netzwerk aufzunehmen, da sonst dritte auf ihren PC vollen Zugriff erlagen könnten.

(Bild: wikipedia.org)



Das Moped

Tauchsieder roh

Moped, Mofa, Turbo, Brummi:

(selbst gebauter) Tauchsieder

Inspiriert durch Gefängnis Geschichten haben wir heute unseren ersten selbst gebauten Tauchsieder in Betrieb genommen.

Das Ergebnis war „sehr gut„, Wasser wurde heiß.

Und Hier unser Wunderkind im Betrieb…











img261Tauchsieder im Betrieb



Felix & Stephan bloggen jetzt zusammen

Stephan: Sollen wir nicht zusammen bloggen…

Felix: Warum nicht..

Stephan:  Ich heiß dann aber wuz

Felix: Na dann machen wa das doch…



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