Monatsarchive: Mai 2010

Lob an die DENIC

Die DENIC hat heute das geschafft was auf keine Fall passieren darf :

Heute gegen 13:30 Uhr hat DENIC festgestellt, dass der DNS-Service für .de für einen Teil des Domainbestandes fälschlicherweise mit „Domain existiert nicht“ antwortet, obwohl diese Domains existieren. Damit waren diese Domains nicht erreichbar.

Zu deutsch das gesamte deutsch Internet (alle Domains unterhalb von de.) war nicht mehr richtig erreichbar.  In dieser Zeit hat Jeder der nicht seine eigene IP Datenbank führt in die Röhre geguckt … kein Websurfen … kein Mail und sonst auch eigentlich nichts was mit Internet und Deutschland zu tun hat.

Das Problem scheint behoben, aber die Ursachen wurden noch nicht bekannt gegeben. Mich ärgert an der ganzen Sache nicht, das mal was schief gegangen ist, sondern das offensichtlich die bei einem so wichtigen System nötige Redundanz versagt hat und das es so aussieht als wäre der Fehler im Rahmen einer geplanten Wartung (respektive Umzug) aufgetreten. Vor diesem Umzug wurde auch noch offiziell versichert die Nameserver währen nicht betroffen.

Für mich ist das ganze nicht so dramatisch aber für größere Unternehmen kann durch so etwas ein enormer Wirtschaftlicher schaden entstehen. Daher wäre es zumindest nett im Vorfeld ehrlich zu sein und die Möglichkeit für eventuelle Vorbereitungen zu geben.



HTC Desire

So Nu hab ich tatsächlich mal wieder ein Handy …
Kann ich jetzt noch nicht so viel zu sagen, werde mich aber demnächst dann ordentlich darüber auslassen. Der erste Eindruck ist durchweg positiv.



Denkanstoß: „soziale Netzwerke“

Florian Strankowski

Florian Strankowski

Heute möchte ich mich aus gegebenem Anlass sozialen Netzwerken widmen. Zum Einstieg berichte ich über meine persönliche Einstellung zu sozialen Netzwerken. Ich bin Mitglied bei MeinVZ und Facebook, aber ich achte genau auf meine Privatsphäre Einstellungen. So können nur meine Freunde persönliche Daten über mich sehen. Zu meinen Freunden gehören allerdings nur Menschen die ich auch persönlich kenne, und die alles was in den Netzwerken über mich steht sowieso schon wissen. Auf die Gründe werde ich jetzt nicht weiter eingehen, nur so viel, was denkt ein potentieller Arbeitgeber wenn er alles über mich wüsste?

Ab dem Beitritt zu einen sozialen Netzwerk schenkt man dem Betreiber ein gewisses Vertrauen dass er mit meinen Daten wünschenswert umgeht. Sie also nicht verkauft oder sonst wie veräußert.

Besonders verheerend sind Lecks die nicht von einen selbst geschaffen werden. Was nützen alle Privatsphäre Einstellungen wenn ein Fehler oder eine Sicherheitslücke alle meine Daten öffentlich zugänglich machen? Hier gibt es nur zwei Wege; Entweder man meldet sich erst gar nicht an oder nimmt die Offenlegung seiner Daten hin. Ganz allgemein sind persönliche Daten von Kinder besonders zu schützen. Diese Aufgabe hat sich unter anderen SchuelerVZ aufgeladen. Das Siegel des TÜV, sowie die Auszeichnung „Computer Bild Testsieger“ vermittelten hier Sicherheit. Aber ist diese Sicherheit tatsächlich gegeben? Eine klare Antwort auf diese Frage gibt uns Florian Strankowski. Er entwickelte einen Crawler mit dem er angeblich 1,6 Mio Datensätze ausgelesen hat. Hier das, englische, Paper zum Crawler.

So muss mal wieder jeder für sich selbst Entscheiden was er für richtig hält, wie wichtigeinem seine persönlichen Daten sind.



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